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Prof. Dr. Siedenburg: Wissenschaftliche Tätigkeiten

 

  Arbeitsschwerpunkte:      
  Populäre Musik und ihre Didaktik, Vermittlung von Improvisation, Musik und Gender, Musikalische Sozialisation      
         
  Auszeichnung:      
  2005: „Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler“ des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF).      
         
  Dissertation:      
 

2009: Geschlechtstypisches Musiklernen. Eine empirische Studie zur musikalischen Sozialisation von Studierenden des Lehramts Musik.  Osnabrücker Beiträge zur Musik und Musikerziehung, Bd. 7, Osnabrück:Epos.:auch im Internet einsehbar! (auf das Bild klicken)

Abstract:
Wenngleich sich die Geschlechterrollen während der vergangenen Jahrzehnte verändert haben, ist es auch heute oft nicht leicht, männlichen Nachwuchs für einen Chor oder eine Schlagzeugerin für eine Rockband zu finden. Will man ergründen, warum sich Männer und Frauen in ihren musikalischen Tätigkeiten unterscheiden, stellt sich die Frage, inwieweit musikalische Sozialisationsprozesse heute noch geschlechtstypisch geprägt sind. Die empirische Studie untersucht dies anhand einer Gruppe von Studierenden des Lehramts Musik. Dabei zeigen sich zahlreiche Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinsichtlich ihrer musikalischen Praxis (z. B. bei Instrumentenwahl, Stilpräferenz oder kompositorische Aktivität), ihrer biographischen Einflussfaktoren und weiterer Sozialisationsmerkmale. Die Ergebnisse bieten eine Grundlage für die Entwicklung musikpädagogischer Konzepte, die Kindern und Jugendlichen gewinnbringende Alternativen zu geschlechterstereotypen musikalischen Lernwegen eröffnen.

 

Inhalt auch im Internet einsehbar (auf das Bild klicken)

 

  Abb. Diss.  
  sonstige Veröffentlichungen:      
         
 

2010: : Beruf: Pop-PädagogIn. Arbeitsfelder, Herausforderungen und Perspektiven. In: Üben
und Musizieren 6/2010, S. 52-55.

2008: Wege zur Improvisation. Eine Unterrichtseinheit in einem Grundkurs Musik am Gymnasium Obervieland (unveröffentlichte 2. Staatsexamensarbeit).

2006: 'Früh übt sich.?' Geschlechtstypische Lernwege von Lehramtsstudierenden mit dem Unterrichtsfach Musik. In: Frankfurter Zeitschrift für Musikwissenschaft, 2006, S. 80-102, http://www.8ung.at/fzmw/2005/2005_8.pdf.

2006: Lesende Frauen, hörende Männer? Geschlechtstypische Aspekte im Lernfeld Improvisation. In: Knolle, Niels (Hg.), Lehr- und Lernforschung in der Musikpädagogik, Musikpädagogische Forschung, Bd. 27, Essen: Die Blaue Eule, S. 13-41.

mit Anja Herold (2005): „Echte Kerle tanzen nicht!“ Musik, Körper und Geschlecht – inszeniert, erlebt und vermittelt. In: Üben und Musizieren, 1/2005, S. 18-23.

mit Maria Schmitt (1999): „Rocketta“ - das Hessische Rockmobil für Frauen und Mädchen. In: Pleiner, Günter; Hill, Burkhard (Hg.), Musikmobile, Kulturarbeit und populäre Musik. Pädagogische Theorie und Musikalische Praxis, Opladen: Leske & Budrich, S. 104-116.